Vitamin D: Sonnenkraft für den Körper
Während der dunklen Jahreszeit, wenn sich die Sonne selten zeigt und die Wolken tief hängen, stellen sich viele die Frage nach einer ausreichenden Vitamin D Versorgung. Aber was hat Vitamin D mit der Jahreszeit zu tun?
Vitamin D3 (Colecalciferol) kann vom Körper in der Haut gebildet werden mithilfe von Sonnenlicht, daher nennt man es auch das „Sonnenvitamin“. Unerlässlich für diese Bildung ist der Aufenthalt im Freien, denn Glasscheiben filtern wichtige UV-B-Anteile. In unseren Breitengraden ist die Bildung nur von ca. März bis Oktober möglich. Da Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, kann der Körper prinzipiell einen „Vorrat“ speichern. In den Wintermonaten aber kann es zu einem erniedrigten Vitamin D Spiegel kommen. Besonders gefährdet sind Personen, die sich selten im Freien aufhalten, aufgrund von Arbeit, Erkrankungen oder Immobilität. Gleiches gilt für Säuglinge, die keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden sollen.
Die Ernährung spielt bei der Vitamin-D-Versorgung eine untergeordnete Rolle, da nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen des Vitamins enthalten (z.B. fetter Seefisch, Innereien, Eier) und diese selten oder in kleinen Mengen verzehrt werden.
Aber welchen Nutzen hat eine ausreichende Versorgung mit dem „Sonnenvitamin“?
Vitamin D3 spielt eine Schlüsselrolle beim Knochenstoffwechsel und sorgt dafür, dass Calcium aus dem Darm aufgenommen und in den Knochen eingebaut wird. Langanhaltender Vitamin-D-Mangel kann zu einer Verringerung der Knochendichte führen, was Schmerzen, Muskelschwäche oder Osteoporose zur Folge haben kann. Vitamin D3 ist zudem beteiligt an der Bildung von Proteinen und wichtig für ein normal funktionierendes Immunsystem.
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