Panikmache oder Prävention? Was stimmt beim Sonnenschutz?

Aktuelles 27.03.2026

Im April zeigt sich die Sonne wieder häufiger und gewinnt spürbar an Kraft. Anlass genug ein kritischen Blick auf gefährliche Halbwahrheiten rund um das Thema Sonnenschutz zu werfen!

Mythos 1 – Einmal am Tag eincremen reicht!

Nein. Mit einer guten Sonnencreme kann die natürliche Eigenschutzzeit der Haut, also die Zeit in der man sich in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, verlängert werden. Am Besten nutzt man Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor und frischt den Sonnenschutz mehrmals täglich auf. Insbesondere durch intensives Schwitzen, Schwimmen oder Abtrocknen mit dem Handtuch erhöht sich der Bedarf.

Mythos 2 – Im Schatten bekommt man keinen Sonnenbrand!

Das ist falsch! Viele Materialien sind durchlässig für die schädlichen UV-Strahlen und schützen die Haut nicht vor einem Sonnenbrand. Darüber hinaus werden die Sonnenstrahlen, die von Gebäude- oder Wasseroberflächen reflektieren schnell unterschätzt. Auch sensible Babyhaut sollte im Schatten durch Kleidung und Sonnencreme geschützt werden.

Mythos 3 – Vorbräunen im Solarium schützt vor Sonnenbrand!

Stimmt nicht! Der Gang in das Solarium bräunt die Haut überwiegend durch UVA-Strahlen. Diese Bräunung als „Schutz“ ist aber nicht ausreichend um auf Sonnencreme zu verzichten! Regelmäßige Besuche im Sonnenstudio bergen das Risiko vorzeitiger Hautalterung und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko, genauso wie ungeschütztes Sonnenbaden.

Mythos 4 – Die Haut wird nach dem Sonnenbrand schneller braun!

Nein! Ein Sonnenbrand ist, wie der Name schon verrät, eine Brandverletzung der Haut. Die verbrannte Haut schält sich oft nach einigen Tagen, darunter kommt neue helle Haut zum Vorschein. Menschen mit sehr hellem Hauttyp bilden von Natur aus kaum Melanin, sodass auch ein Sonnenbrand nicht zur Bräune führt oder darauf vorbereitet. Wie schon zuvor erwähnt – jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko!

Haben wir einen Mythos nicht aufgeklärt? Dann kommen Sie gerne persönlich bei uns vorbei.

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